Staatlich organisierte Spielsucht

Staatlich organisierte Spielsucht

Finnland verdient prächtig am Monopol auf Spielautomaten, Toto und Pferderennen

Helsinki – Für die heute 26-jährige Finnin Pinja Hiltunen war als Kind das Einkaufen eine Tortur. Denn ihre Eltern blieben stets am Spielautomaten am Eingang des Supermarktes hängen und verzockten dort stundenlang ihr Geld, so dass oft nichts mehr für das Essen übrig blieb. Hiltunen bekam darum schon als Zehnjährige Panikattacken, später finanzierte sie als Teenager durch Ferienjobs die Sucht der Eltern, es folgte ein Suizidversuch und eine Therapie. ...weiterlesen