Novomatic-Lobbyisten. Prof. Gert Schmidt

Ein Bericht von Lic. phil. Ana Maria Ivan

Eigentlich ist der Titel ungenau, denn wirklich bemerkbar hat sich bislang nur ein Novomatic-Lobbyist gemacht: Gert Schmidt bzw. seine Internetplattform „Spieler-Info.at“.
Wer ist Prof. Gert Schmidt? Er stellt sich gerne als „Geschäftsmann und Privatier“ vor (zum Beispiel auf der Autoren-Seite http://www.causa-jack-unterweger.com/content/autoren.shtml).

Gert Schmidt verbreitet falsche Informationen

EU-Infothek, Spieler-Info.at: Prof. Gert Schmidt verbreitet falsche Informationen zu politisch, juristisch und wirtschaftlich bedeutenden Sachverhalten.

20. August 2020, Lic. phil. Ana Maria Ivan

1. Gert Schmidt, EU-Infothek und die gefälschten e-Mails der ÖVP rund um die Ibiza-Affäre

17. Mai 2019:
Die bekannten Journalisten und Buchautoren Bastian Obermayer und Frederik Obermaier (Süddeutsche Zeitung) und Spiegel Online veröffentlichen das Ibiza-Video aus dem Jahr 2017. Die österreichische Regierung tritt zurück, vorgezogene Neuwahlen waren die Folge.

12. Juni 2019:
Laut Bericht der EU-Infothek vom 21. Juni 2019 nahm der anonyme Informant an diesem Tag Kontakt mit den Bloggern von EU-Infothek per Mail auf.

17. Juni 2019:
ÖVP-Leiter Sebastian Kurz und Kollegen laden kurzfristig zur Pressekonferenz. Sie teilen mit, Kriminelle hätten einem einzigen österreichischen Medium (Anm.: EU-Infothek bzw. Gert Schmidt)“eine Unzahl“ von e-Mails übermittelt. Diese Mails würden aus dem Jahr 2018 stammen, über den Inhalt herrscht Schweigen, Kurz spricht von einem Fälschungsskandal. Die ÖVP teilt mit, man habe die forensische Prüfung bei Deloitte in Auftrag gegeben, die Sache sei an die Staatsanwaltschaft übermittelt worden und bedankt sich bei dem Medium (Anm.: der EU-Infothek) für die diskrete Vorgehensweise.
Und die FPÖ? Christian Hafenecker (Generalsekretär)bezeichnet die Angelegenheit als „bizarr“ und fordert lückenlose Aufklärung.

18. Juni 2019:
Blogger Gert Schmidt bringt triumphal den Bericht der Tageszeitung Österreich: „EU-Infothek steckt hinter den E-Mail-Enthüllungen“ und kommentiert die verpasste Enthüllung der „linken“ Zeitschrift FALTER mit der wohlwollenden Ironie des wahren Aufdeckers: „Eine Falter Redakteurin erhob sich sofort nach der Kurz-Pressekonferenz in den Stand der medialen Enthüllerin, gleichzeitig richtete sie über die Qualität der Mails, verhängte die sofortige Strafe <<Papierkorb>> und berichtete über diese Blitzenthüllung stolz auf Falter Online.“ Unwissende Redakteurin. Man stelle sich das stolze Kichern in den Räumen der EU-Infothek vor.

Gegen Ende September 2019 stellt sich heraus, dass die angeblichen e-Mails das mutmaßlich betrügerische Werk eines Spielsüchtigen sind – welch ein Zufall: Gert Schmidt ist auch als Aufdecker im Glücksspielbereich unterwegs. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Gert Schmidt (EU-Infothek) muss zugeben, dass er dem „Informanten“ viel Geld vorab und ohne Prüfung der Sachverhalte bezahlte. Zum Vergleich: auf seiner Seite spieler-info.at bietet Gert Schmidt „Erfolgsprämien“ für Informationen um 150 Euro an, jedoch erst nach „umfangreichen Prüfungen“.

27. September 2019:
Gert Schmidt stellt in seinem Blog fest: „EU-Infothek hat zu jeder Zeit der Berichterstattung darauf hingewiesen, dass es NICHT feststellbar ist, ob diese beiden Mails echt oder gefälscht sind. Diese korrekte Darstellung in allen EU-Infothek Berichten zu diesem Thema findet nunmehr ihren vorläufigen Abschluss in der mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit vorliegenden Rechercheerkenntnissen, dass es sich bei diesen beiden Emails um sehr geschickte Fälschungen handelt“.

Mein Kommentar: „zu jeder Zeit darauf hingewiesen“ ist unrichtig. Der Autor des EU-Infothek Berichtes vom 18. Juni 2019 „Ibiza-Gate: Pressestimmen zum Mail-Problem der ÖVP“ erwähnt diese Wahrscheinlichkeit mit keinem Wort. Lediglich ein Bildabschnitt aus OE24 TV zeigt eine Textzeile, wonach Mail-Inhalte erst nach Ausschließen einer Fälschung veröffentlicht werden. Der Autor selbst nimmt keinen Bezug darauf. Unklar, ob er damit einverstanden ist, oder nicht. Unklar, ob mit „man“ OE TV oder EU-Infothek gemeint ist.

Mehr noch: Gert Schmidt schreibt, die EU-Infothek sei „der echte Enthüller“:
„Falter Chefredakteur Dr. Florian Klenk hatte nach dem Bericht des echten Enthüllers, nämlich EU-Infothek, Mühe, die richtigen Worte zur Klarstellung zu finden.“

Journalisten-Kommentare dazu:

Journalist und Buchautor Bastian Obermayer (SZ) verlinkt auf Twitter am 3. Oktober 2019 zum Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ und kommentiert: „Genau so etwas kommt eben heraus, wenn „Journalisten“ gefälschte E-Mails _kaufen_ (3000€) und die Geschichte veröffentlichen bevor sie das Material ausreichend geprüft haben.“

Journalist und Buchautor Frederik Obermaier (SZ) verlinkt auf Twitter am 3. Oktober 2019 zum selben Zeitungsbericht („Der Standard“) und zitiert dazu: „Die E-Mails waren auf dem umstrittenen Blog „EU-Infothek“ veröffentlicht worden. Dessen Betreiber Gert Schmidt gestand mittlerweile die Fälschung ein. Er habe dem spielsüchtigen mutmaßlichen Betrüger knapp 3.000 Euro bezahlt….“

Journalistin Isabelle Daniel kommentiert unter Bezugnahme auf den ORF-Bericht auf Twitter:
„Spannend. Am Ende ist das Motiv wohl meist Betrug. Weil sie wissen, dass sie Abnehmer finden.“

 


2. Gert Schmidt, EU-Infothek und noch mehr Ibiza-Enthüllungen

Die EU-Infothek veröffentlicht am 17. August 2020 den Artikel „Ibiza-Gate: „Detektiv“ J. H.: Sein Wiener Anwalt RA Mag. O. E. hat mit „die Grünen“ Sicherheitssprecher RA Mag. Georg Bürstmayr gleiche Adresse

Die Nähe des Nationalratsabgeordneten Mag. Georg Bürstmayr zum Ibiza-Detektiv J. H. ist somit hergestellt, die Adresse des Mag. Georg Bürstmayr ist leicht eruierbar, sodass die Initialen O. E. ohne Mühe dem Rechtsanwalt Mag. Oliver Ertl zugeordnet werden können.

Die weiteren Ausführungen betonen die gemeinsame Adresse:
Während bisher allgemein nicht bekannt war, dass der „Detektiv“ J.H. neben seinem Salzburger Rechtsanwalt Dr. A. und seinem medienwirksam auftretenden RA in Berlin, RA Eisenberg, auch einen Wiener Anwalt bevollmächtigt hat, ist dessen Wiener Rechtsvertreter in sehr prominenter Umgebung domiziliert: Er hat eine gemeinsame Adresse mit RA Mag. Georg Bürstmayr.“

Nicht mal ansatzweise erwähnt Gert Schmidt, dass die genannten Anwälte zu Recherchezwecken gar nicht kontaktiert wurden. Weder Mag. Bürstmayr noch Mag. Ertl kennen Gert Schmidt.

Mag. Bürstmayr bestätigt auf Anfrage die gemeinsame Adresse und teilt mit, es handle sich um eine in Anwaltskreisen durchaus übliche Regiegemeinschaft. Sonstige Angelegenheiten seien streng getrennt und unterliegen der anwaltlichen Verschwiegenheit. Keineswegs handle es sich um gemeinsame Klienten oder Causen.

Mag. Oliver Ertl ist, entgegen Behauptungen der EU-Infothek, ausdrücklich nicht der Wiener Anwalt des J. H.. Rechtsanwalt Mag. Ertl bestätigt die strenge Trennung der Vertretungen. Gefragt zum Sachverhalt um J. H. meint er: „Ich hätte allerdings keinen Interessenkonflikt oder sonstige Bedenken ihn zu vertreten“.

Schmidt schreibt im genannten Bericht, er habe seine Information von einer „aufmerksamen“ und „gebildeten“ Quelle. Ob die „gebildete“ Quelle für ihre Tätigkeit entlohnt wurde, wird im Bericht nicht mitgeteilt.

 


3. Gert Schmidt und die beispiellose, jahrelange mediale Kampagne gegen KR Peter Barthold. KR Peter Barthold wurde von allen Anschuldigungen vollständig entlastet, die Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt.

Stellen Sie sich vor, Sie sind eine anerkannte Persönlichkeit und haben für Österreich viel Gutes gemacht, sind noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.
Sie wollen nun eine geschäftliche Angelegenheit in aller Ruhe und ausschließlich mit Rechtsmitteln regeln. Das steht jedem Staatsbürger zu.

Genau das wollte KR Peter Barthold tun, sein damaliger Geschäftspartner war Novomatic.

Peter Barthold hat sich einen Namen als Fußballtorwart bei Rapid Wien gemacht und war anschließend als Trainer bei Vienna tätig.
Anfang der 90er Jahre kam er durch KR S. mit dem Glücksspiel in Kontakt, er wurde inner circle-Mitglied des Vereins „Freunde der Wiener Polizei“. Ab dem Jahr 2000 gab es eine intensive Partnerschaft mit der Novomatic-Firmengruppe, es wurden mehrere gemeinsam betriebene Lokale eröffnet – und dazu mehrere Gesellschaften gegründet.
„Drei Jahre später kam es zu Diskrepanzen, als ich expandieren wollte“, berichtet Peter Barthold. Franz Wohlfahrt war seit 2004 sein direkter Gesprächspartner. Davor: die Herren K. und T. (Geschäftsführer von Admiral).
„Im Jahr 2010, bei einem Termin im Novomatic-Forum, wurde ich von Novomatic gefragt, ob ich mit einer meiner Firmen das BZÖ unterstützen würde. Meine Gesellschaft sollte zwei Rechnungen über insgesamt 60.000 Euro an Austrian Gaming Industries stellen – für „Standortentwicklung“. Später hat meine Firma Phönix GmbH eine Rechnung von „Hallo Graz Medien GmbH“ mit fast dem selben Gesamtbetrag (62.400 Euro) für Druckkosten erhalten“. Peter Barthold hat zugesagt und die Geschäfte nahmen ihren Lauf. Dann kam es zu einem Streit und die Sache musste über die Justizbehörde geregelt werden. Peter Barthold wurde wegen schweren Betrugs und wegen versuchter Erpressung angezeigt. Die Untersuchungen haben Jahre gedauert.

Medienkampagne des Gert Schmidt gegen Peter Barthold (2016-2019)

21.12.2016. „Erpressungsversuch gegen Novomatic wird bekannt! – Spieler-info.at“ (4183 Ansichten). Spieler-info.at teilt mit, gegen Barthold sei eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht worden (Anm.: eben von Gert Schmidt), da Barthold im Verdacht stehe, die „Novomatic-Gruppe durch gefährliche Drohungen zur Leistung von Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe zu nötigen“. Die Unschuldsvermutung fehlt.

25.01.2017: „Weitere Anzeige gegen KR Peter Barthold: Neue DOKUMENTATION beweist Erpressungsversuch über 25 Millionen Euro! – Spieler-info.at“ – darunter Bildabschnitt mit dem Titel: „25 Millionen!“ (1572 Ansichten).
Diesmal behauptet Spieler-Info, der Erpressungsversuch sei bewiesen und dokumentiert. Das Wort „Beweis“ (gefolgt von Rufzeichen) wird mehrmals in Großbuchstaben geschrieben. Die Anwaltskanzlei Brandl & Talos hätte eine „Dokumentation“ eingereicht.
Spieler-Info stellt Barthold als Erpresser (also als Verbrecher) und Spieler dar und schreibt wiederholt von „dokumentierten Fakten“.
Zitat: „Mit diesen neuen BEWEISEN wird nachgewiesen, dass KR Peter Barthold bereits seit 2014 den schweren Erpressungsversuch akribisch plante und von der NOVOMATIC Gruppe satte 25 Millionen EURO holen wollte.“
Die Unschuldsvermutung laut § 7b MedienG fehlt. Somit wird der Eindruck erweckt, Barthold sei endgültig überführt.

2.3.2017: „Barthold Peter: „Die Grünen“-Prominenz zu seiner Unterstützung „aktiviert“! – Spielerinfo.at“
„Dr. Eva Glawischnig-Piesczek soll – lt. Barthold – ihm bestätigt und versprochen haben, dass sie Informationen in Zusammenhang mit einer Parteienfinanzierung und Politikerbestechung durch die Novomatic-AG umgehend über die Delegations-Leiterin der Österreichischen Grünen im Europaparlament und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Mag. Ulrike Lunacek, EUROPA- und WELTWEIT verbreiten würde, damit der Novomatic-Konzern international KEINE Lizenzen mehr erhalten werde bzw. dass ihm bestehende Lizenzen entzogen werden.“
Ein Jahr später wurde Dr. Eva Glawischnig Corporate-Responsibility-Chefin bei Novomatic AG.

Am 30. September 2019 stellte die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption das Verfahren gegen Peter Barthold ein (KR Barthold wurde durch Mag. Julia ECKHART, Rechtsanwältin vertreten).

Am 23.Oktober 2019 stellte die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption in Wien das noch offene Verfahren 62 St 3/17p gegen Peter Barthold wegen Bestechung, (schweren) Betrugs, (schwerer) Erpressung und Geldwäscherei ein.

Aus der Beweiswürdigung:

„Ein Vorsatz, sich durch das Verhalten der NOVOMATIC AG unrechtmäßig zu bereichern, ist nicht erweislich.“

„Peter BARTHOLD bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Rahmen seiner siebten Vernehmung. Er habe niemanden bedroht. Wenn er die „Novomatic“ erpressen hätte wollen, hätte er den Sachverhalt mit Ing. Peter WESTENTHALER nicht gebraucht, weil er im Besitz von belastenden Unterlagen betreffend Automatenabrechnungen sei.“

„Der Zeuge X bestätigt aber die weitere von Dr. Franz WOHLFAHRT angeführte Aussage nicht, wonach dieser „Novomatic-Hasser“ die „Novomatic fertig machen“ werde, wenn diese nicht bis Ende des Jahres zahle. In diesem Sinn weiß der Zeuge von etwaig verknüpften Geldforderungen des Peter BARTHOLD gerade nicht zu berichten. Insgesamt vermögen die Angaben des Zeugen den geprüften Tatverdacht nicht zu stützen.“

„Demnach ist weder ein Vorsatz auf unrechtmäßige Bereicherung noch darauf, die Verantwortlichen der NOVOMATIC AG durch den Einsatz einer gegen die Ehre bzw das Vermögen gerichteten Drohung zu einer Handlung, nämlich der Bezahlung einer Forderungen, zu nötigen, anzunehmen.“

„Aufgrund der dargestellten Annahmen ist weder eine konkrete tatbestandsmäßige Drohung noch die erforderliche innere Tatseite in Richtung § 105 Abs 1 StGB anzunehmen. […] Letztlich ist der Vorwurf, Peter BARTHOLD habe im Sommer 2015 Ing. Peter WESTENTHALER zur Mitwirkung an der angezeigten Tat zu bestimmen versucht, nicht erweislich.“

Die Straftatvorwürfe der Omnia Online Medien GmbH (Gert Schmidt) sowie jene des Dr. Franz Wohlfahrt (ehemaliger Generaldirektor der Novomatic AG) gegen KommR. Peter Barthold haben sich nicht bestätigt.

„Das Ermittlungsverfahren gegen Peter BARTHOLD wegen des Verdachts der schweren Erpressung nach §§ 15, 144 Abs 1, 145 Abs 2 Z 2, 12 zweiter Fall StGB ist daher aus tatsächlichen Gründen gemäß § 190 Z 2 StPO einzustellen.“

Peter Barthold ist somit vollständig entlastet.

 

 

Gert Schmidt und die Medien

Spieler-Info und EU-Infothek: Lobbyismus für Novomatic, vernichtende Berichte über Novomatic-Gegner

18. August 2020

Gert Schmidt ist Inhaber der Webseiten EU-Infothek und Spieler-Info.

Spieler-Info.at präsentiert sich unter dem Motto: „In Kooperation mit Omnia Detektei GmbH. Wir kämpfen gegen illegales Glücksspiel sowie Betrug und Geldwäsche in Zusammenhang mit Glücksspiel“.

Über die eigene Tätigkeit: „Spieler-Info.at handelt als faire Beobachterin und Berichterstatterin in Sachen Glücksspiel sowie betreffend rechtliche Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel, einschließlich UWG-Verfahren.“

Angaben laut Impressum:

Herausgeber und Chefredakteur: Prof. Gert Schmidt
Geschäftsführer: Mag. Erwin Herzog
Medieninhaber: Omnia Online Medien GmbH, Neubaugasse 68, 1070 Wien.
Mitglied der Wirtschaftskammer Wien (WKO): Sparte Information und Consulting.
Sitz in politischer Gemeinde Wien, FN 228465d, Handelsgericht Wien
Daran wiederum zu 100% beteiligt: Prof. Gert Schmidt, Stadiongasse 2, 1010 Wien.

Spieler Info (Unternehmensgegenstand: Konzeption, Betrieb und Beratung von Online Medien, Medieninhaber: Omnia Online Medien GmbH) arbeitet also gewinnorientiert und ist in beratender Funktion tätig.
Sie bietet „Informationen und Berichte zum Thema Glücksspiel in Österreich“ an – dies aber offenbar nur im Verborgenen.
Die Webseite ist frei von Kundenangeboten.

Spieler Info arbeitet mit einer weiteren Gesellschaft des Gert Schmidt zusammen: Omnia Detektei GmbH.
Die Detektei Omnia GmbH beschäftigt sich mit der Überführung illegaler Glücksspieler – in wessen Auftrag?
Wer entlohnt diese zeitaufwändige Tätigkeit und wer sind die Kunden der Detektei? Verglichen mit einer üblichen Detektei-Webseite, die Leistungen anbietet und auf Kundenakquise orientiert ist, hat die Omnia Detektei außer Impressum und Kontaktdaten nichts vorzuweisen.

Der Suchbegriff „Novomatic“ auf Spieler-Info.at ergibt 35 Seiten mit Suchergebnissen – das bedeutet jeweils etwa 16-20 Berichte pro angezeigte Seite mit Suchergebnissen die über Novomatic AG und Tochtergesellschaften berichten – im schlimmsten Fall im neutralen Ton, allenfalls mit Fettdruck, Großbuchstaben, auch Rufzeichen meistens dort wo „feindliche“ Meinungen zu bekämpfen sind.

Weitere Suchbegriffe/Suchergebnisse: „Klage“ = 35 Seiten, „Anzeige“ = 18 Seiten, „Graf“ = 38 Seiten, „Spielerschutz“ = 29 Seiten, „Finanzpolizei“ = 26 Seiten.

Eine Seite mit Suchergebnissen beinhaltet 16-20 Berichte, die unterschiedlich lang sind und teilweise auf externe Seiten umleiten.

Gert Schmidt hat am 12. August 2020 auf seiner weiteren Seite, EU-Infothek, den angeblich vollständigen Schriftverkehr mit dem österreichischen Journalisten Stefan Melichar (profil) veröffentlicht.
Darin behauptet Gert Schmidt wiederholt, er agiere im eigenen Auftrag, ohne Einfluss von Novomatic oder Dritten. (Anmerkung: Das schließt Lobbyismus nicht aus).

Stefan Melichar, profil: „Wie hoch sind die Zahlungen, die Sie bzw. Ihre Firmen in den vergangenen fünf Jahren aus dem Novomatic-Konzern bzw. von Novomatic nahestehenden Personen erhalten haben?
Sind Sie ein Lobbyist von Novomatic?“

Gert Schmidt: „Nein, wir sind ein selbständiges Unternehmen – eines aus der Firmengruppe des Prof. Gert Schmidt.
MAGNA ist auch kein Lobbyist von Mercedes, um ein abstraktes Beispiel zu nennen
.“

Ebenfalls Gert Schmidt in einem älteren Spieler-Info- Bericht „Automatenjäger:…“ am 20. Mai 2016: „Spielerschützer Gert Schmidt ist auch im Namen von Novomatic unterwegs und deckt Betreiber mit Anzeigen ein„.
https://www.spieler-info.at/2016/05/20/automatenjager-fast-1-500-illegale-glucksspielgerate-in-osterreich/

Warum Schmidt Magna als abstraktes Beispiel bezeichnet, wird wohl ein Rätsel bleiben. Möglicherweise hat er „konkret“ gemeint.

Anders gedacht, angenommen Schmidt agiert tatsächlich ohne Auftrag von Novomatic: ein Geschäftsmann in hohem Alter und mit vielen Firmen die in seinem wirtschaftlichen Eigentum stehen, widmet den Mittelpunkt seiner Tätigkeit dem Lobbyismus für Novomatic?

Die EU-Infothek (Omnia Online Medien GmbH, Unternehmensgegenstand: Online-Medien und Verlag, PR-Beratung, Werbeagentur) veröffentlicht in letzter Zeit nur noch Beiträge zum Themenkomplex Ibiza und Glücksspiel.
Bezahlte Anzeigen und Inserate sind nicht ersichtlich.
Jede Werbeagentur wirbt für ihre Produkte und veröffentlicht Nachweise über ihre Tätigkeit. Die EU-Infothek hat offenbar keinen Bedarf an Kunden.

Eine Auswahl der von Spieler-Info.at zum Thema Novomatic veröffentlichten Berichte/Kommentare: auf einer Seite äußerst positive Meldungen zur Entwicklung der Novomatic und Tochtergesellschaften, auf der anderen Seite werden Personen oder Personenkreise diskreditiert und angezeigt oder verklagt, die die Aktivitäten der Novomatic kritisch hinterfragt haben.

Meldungen der Spieler-Info.at betreffend Klagen und Anzeigen sind frei von Präsumtion der Unschuld, obwohl zum Beispiel KR Peter Barthold, nach jahrelangen Ermittlungen, von allen Vorwürfen entlastet wurde.

D A T U MT I T E L
25.03.2010(Ex)-Automaten-Spieler Markus Lechner wird Novomatic klagen!
27.05.201030 Jahre Novomatic in Gumpoldskirchen
21.10.20104 %-NOVOMATIC-Anleihe 2013 erfolgreich platziert
13.12.20105% Novomatic-Anleihe 2010-2017 erfolgreich platziert
29.01.2011ADMIRAL als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert
21.03.2011ADMIRAL erneut als österreichischer Leitbetrieb ausgezeichnet
18.05.2011ADMIRAL_ Spielerschutzmaßnahmen wurden international gewürdigt
09.06.2011ADMIRAL_ Wichtiger Wirtschaftspartner und Arbeitgeber in Österreich
17.07.2011Affäre Barthold, Westenthaler und Novomatic_ Barthold will fast 7 Millionen Euro abkassieren
12.09.2011AR-Sitzung der CASAG am 19.3.2019_ Kühne Forderungen des tschechischen Aktionärs „Sazka“
27.01.2012ARTE-TV_ Enthüllungsbericht über CASAG-Aktionär „Sazka-Gruppe“
09.03.2012Aufsichtsrat der NOVOMATIC AG setzt auf qualifizierte Frauen
31.03.2012Automatenjäger_ Fast 1.500 illegale Glücksspielgeräte in Österreich
27.04.2012Barthold blitzt mit Klage und Vorwürfen gegen NOVOMATIC ab
20.07.2012Barthold Peter_ „Die Grünen“-Prominenz zu seiner Unterstützung „aktiviert“!
31.08.2012Bilanz 2018_ NOVOMATIC AG mit stabilem operativen Geschäft
21.09.2012Biometrie in der Glücksspielindustrie_ NOVOMATIC entwickelt innovative Lösungen
22.09.2012Börsepreis_ NOVOMATIC erstmals in der Kategorie „Bonds“ ausgezeichnet
17.10.2012CASAG Großaktionär Sazka_ Investoren oder Invasoren
11.11.2012CASAG und NOVOMATIC_ Österreichs „Tiefer Staat“ hat entschieden
04.12.2012CASAG-Aktionäre_ Zum Glück gibt es NOVOMATIC!
20.12.2012CASAG-Vorstände_ Seltsame Gehässigkeiten
24.01.2013Casino-Affäre_ BM Löger, STS Fuchs und andere Beteiligte haben, weil unbedingt notwendig, sich seit Frühjahr 2018 mit Novellierung des Glücksspielgesetzes befasst
07.02.2013Casino-Affäre_ Der ehemalige Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer analysiert die Rechtslage
15.05.2013Casino-Affäre_ Die geheimnisvolle Rolle des CASAG Großaktionärs Sazka Group
17.05.2013Casino-Affäre_ Die Regenmacher – wie NOVOMATIC ausspioniert wurde
31.05.2013Casino-Affäre_ Wie eine Hetzjagd gegen ein österreichisches Unternehmen von Welt-Rang inszeniert wird
08.08.2013Casino-Lizenzen_ Zwei der drei ausgeschriebenen Lizenzen gehen an die Novomatic
15.08.2013Casinos Austria_ Im Ausland läuft es rund
22.08.2013Casinos Austria_ Spielgeld für die Steuerreform
31.08.2013Causa Casino – Anonymer Brief an WKStA ist Ursache der ersten Hausdurchsuchung bei einem ehemaligen österreichischen Vizekanzler
04.09.2013Causa KR Peter Barthold_ Alle Ermittlungen gegen Westenthaler eingestellt
11.09.2013Das funfte Novomatic-Responsible Gaming Symposium im Zeichen von „Lessons Learned“
20.09.2013Das neue NOVOMATIC-Karriereportal
02.10.2013Der Professor des Glücksspiels
11.11.2013Der Standard _ Novelle zum Glücksspielgesetz verschwand spurlos
13.12.2013Der Standard _ Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Novomatic-Kläger Barthold
30.12.2013Die Presse _ Novomatic setzt auf Weiterbildung
12.01.2014DIE PRESSE _ Novomatic_ Erfolgreiche Partnerschaft seit zehn Jahren
16.01.2014DIE ZEIT_ Johann Graf – Das Spiel seines Lebens
17.01.2014Dietrich Mateschitz-Gründung “Quo Vadis”, Novomatic und ein gewisser Herr Peter Barthold
06.02.2014Direkt und indirekt hängen 11.000 Jobs in Österreich an Novomatic
11.02.2014Empfehlung des Beirats bei Casino-Lizenzvergabe ist nicht bindend – CASAG könnte Preis für „wirkungsvollstes Lobbying“ gewinnen … aber „zu viel ist zu viel“
24.03.2014Erpressungsversuch gegen Novomatic wird bekannt!
30.04.2014Franz Wohlfahrt im “trend”_ “10.000 illegale Automaten”
28.05.2014Fulminanter NOVOMATIC-Messeauftritt in London
11.06.2014G2E 2012_ Großer Erfolg für Novomatic
11.06.2014Gerichte geben Novomatic-Konzern Recht
11.06.2014Glücksspielgesetz-Novelle 2010 Kommentar und Analyse
24.06.2014Greentube präsentiert brandneue Novomatic Casino Spiele
26.06.2014Großer Erfolg für ADMIRAL_ Bewilligung in Niederösterreich rechtskräftig
27.06.2014Grüne Politikerin schwärzt österreichischen Parade-Weltkonzern in den USA an
04.07.2014Halbjahresergebnis NOVOMATIC AG_ Rekordumsatz und deutliche Ergebnisverbesserung
22.07.2014Ibiza-Gate_ Hausdurchsuchung wegen CASAG Vorstandsbesetzung und angeblicher Casino-Lizenz Wünsche
30.08.2014Internationaler historischer Erfolg von Österreichs Industrie
10.09.2014Isa-Guide _ NOVOMATIC setzt auf Weiterbildung
25.09.2014Jahresfinanzbericht 2011_ Umsatz und Gewinn stiegen bei Novomatic kräftig an
28.09.2014Jahresfinanzbericht 2014_ NOVOMATIC verzeichnet bestes Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte
02.10.2014Johann Graf machte Novomatic zum Weltkonzern
04.10.2014KommRat Barthold hat Privatinsolvenz angemeldet
23.10.2014Konkursverfahren KR Peter Barthold_ Masseverwalter bestellt
23.10.2014Markenunternehmen in Österreich_ Wachstumssieger Novomatic
16.12.2014NEOS Chefin Beate Meinl-Reisinger und Thomas Sochowsky_ Trau-Schau-Wem!
18.12.2014NEOS_ Unverantwortliche Vorgangsweise mittels „parlamentarischer Anfrage“
27.01.2015Neue Parlamentarische Anfrage der NEOS _ Stephanie Krisper _ Peter Barthold
05.02.2015Neuer Novomatic-Chef Mag. Harald Neumann setzt Expansion fort
30.04.2015Niki Lauda wird Markenbotschafter für Novomatic
09.06.2015NOVOMATIC AG begibt EUR 500 Mio.-Unternehmensanleihe
21.06.2015Novomatic AG begibt Unternehmensanleihe
08.07.2015NOVOMATIC AG platziert erfolgreich 275 Mio. EUR Schuldscheindarlehen
06.08.2015NOVOMATIC AG_ Bewertung durch Standard & Poor´s mit Investment Grade ‘BBB’ und stabilem Ausblick
25.08.2015NOVOMATIC AG_ Umsatz steigt erstmals auf 2,5 Milliarden Euro
26.08.2015Novomatic als Jobmotor mit Umsatzrekord
02.09.2015Novomatic beauftragt die erfahrene Kanzlei Böhmdorfer – Schender Rechtsanwalt GmbH zur Wahrung der Wiener Konzessionsrechte
03.10.2015Novomatic bekam in Schleswig-Holstein Lizenz für Wetten in Lokalen
07.10.2015NOVOMATIC bekommt goldenes BEST RECRUITERS Siegel verliehen
13.10.2015Novomatic bewirbt sich um Casino-Konzession in Österreich
14.10.2015Novomatic bildet Präventionsbeauftragte aus
15.10.2015Novomatic bläst zum Sturm auf Online- und Mobile-Gamer
04.02.2016Novomatic Boss Franz Wohlfahrt – Lobbying_ “Steter Tropfen höhlt den Stein”
22.02.2016Novomatic bringt die 4 „Goldenen Regeln“!
26.02.2016Novomatic bringt nach 170 Jahren wieder ein Casino nach Liechtenstein
29.04.2016NOVOMATIC erhält Leitbetriebe Austria-Zertifikat
20.05.2016NOVOMATIC erobert britischen Markt
22.06.2016NOVOMATIC errichtet Casino im spanischen Granada
12.08.2016NOVOMATIC erstmals auf Platz 2 der wertvollsten Marken Österreichs
05.09.2016Novomatic erwirbt strategisch wichtige Beteiligung an Österreichischen Lotterien
04.10.2016NOVOMATIC erzielt höchsten Umsatz seit Bestehen der Unternehmensgruppe
11.10.2016NOVOMATIC erzielt Rekordumsatz und bekennt sich zur heimischen Konzernzentrale
17.10.2016NOVOMATIC etabliert sich als führender Full Service-Anbieter der Gaming-Industrie
28.11.2016Novomatic expandiert in England und Schottland
05.12.2016NOVOMATIC geht in Berufung!
21.12.2016Novomatic geht juristisch gegen illegale Konkurrenz vor
26.01.2017Novomatic gewinnt auch in OÖ das Spiel um Automaten
10.02.2017Novomatic hat in NÖ die ersten sieben Admiral-Spielbetriebe auf die neuesten strengen Spielerschutz-Maßnahmen umgerüstet
02.03.2017Novomatic hält sich alle Finanzierungs-Optionen offen
24.03.2017Novomatic in den USA – Weltgrößte Casinomesse G2E in Las Vegas
07.04.2017NOVOMATIC in Vorbereitung auf sensationelle ICE in London
04.05.2017NOVOMATIC ist Mitglied von WLA, EL und CIBELAE
16.05.2017Novomatic klagt Landessprecherin der niederösterreichischen Grünen
02.06.2017Novomatic legt neue Rekordbilanz
03.08.2017NOVOMATIC nun nach höchstem internationalem Spielerschutzstandard G4 zertifiziert
04.08.2017NOVOMATIC schafft auch 2011 neue Arbeitsplätze
10.08.2017NOVOMATIC schließt Sieben-Jahres-Vertrag mit der Nationalen Israelischen Lotterie, MIFAL HAPAIS, für die Bereitstellung von Video-Lotterie-Technologie ab
01.09.2017NOVOMATIC startet Ausbildung zum Spieleentwickler
05.09.2017Novomatic steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr 2012!
08.09.2017NOVOMATIC stärkt Lotterien-Kompetenz
12.09.2017NOVOMATIC verlängert Forschungskooperation mit MedUni Wien
14.09.2017NOVOMATIC verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 mehr als tausend neue MitarbeiterInnen
16.10.2017NOVOMATIC verzeichnete im ersten Halbjahr Rekordumsatz und mehr als 1.700 neue MitarbeiterInnen
17.10.2017NOVOMATIC verzeichnete im ersten Halbjahr Rekordumsatz
15.12.2017NOVOMATIC wächst kontinuierlich weiter
19.12.2017Novomatic _ Admiral_ OGH bestätigt erneut österreichisches Glücksspiel-Gesetz!
19.12.2017NOVOMATIC _ NEOS _ Parlamentarische Anfrage_ “Hop-on_Hop-off”
19.12.2017Novomatic übernimmt Eurocoin
06.02.2018Novomatic übernimmt slowenisches Casino in Portoroz
09.02.2018NOVOMATIC-Anleihe 2014 erfolgreich gepreist
06.03.2018NOVOMATIC-CEO Neumann_ „Natürlich Interesse“ an CASAG
09.03.2018Novomatic-Chef Neumann im KURIER_ “Lotterien sind ein gutes Investment”
26.04.2018Novomatic-Chef Neumann_ „Wir überleben auch ohne Österreich!
30.04.2018Novomatic-Geschäftsbericht gewinnt Gold Award in New York
30.04.2018Novomatic-Gruppe expandiert weiter
01.06.2018Novomatic-Gruppe rechnet für 2010 mit Umsatz von über 2,5 Mrd. Euro
21.06.2018Novomatic-Produkte begeistern in Macao
09.07.2018Novomatic-Prozess_ Warum der Kläger abblitzte
09.08.2018NOVOMATIC-Tochter ACE setzt Erfolgskurs fort
13.08.2018Novomatic-Tochterfirma LÖWEN in BRD_ Unsinnige Klage
14.08.2018Novomatic-Vorstandschef im PROFIL-Interview
30.08.2018NOVOMATIC_ 60 Prozent Frauen im Aufsichtsrat
20.09.2018NOVOMATIC_ bestes Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte
10.10.2018NOVOMATIC_ Burgenland vertraut weiterhin auf ADMIRAL
19.10.2018Novomatic_ Casino-Eröffnung in Mazedonien mit Niki Lauda
25.10.2018Novomatic_ Die wertvollste Gaming-Marke Europas
07.11.2018NOVOMATIC_ Expansion im indopazifischen Raum
09.11.2018NOVOMATIC_ Gewinnauszahlungen an Kunden stiegen auf 1,1 Milliarden Euro
20.11.2018NOVOMATIC_ Halbjahresbericht 2017
22.11.2018NOVOMATIC_ Höchster Umsatz in der Unternehmensgeschichte
29.11.2018NOVOMATIC_ Klagsabweisung in der “Causa Barthold” bestätigt
07.12.2018NOVOMATIC_ Rekordbilanz 2012 und 15 Prozent mehr Arbeitsplätze
12.12.2018NOVOMATIC_ Spielbankenlizenzen schaffen 500 neue Arbeitsplätze
18.12.2018NOVOMATIC_ Standard & Poor’s bestätigt Rating „BBB-“ mit stabilem Ausblick
18.01.2019Novomatic_ Top-Wert im Image-Ranking des “Top-Gewinn” 2013
20.02.2019Novomatic_ Weshalb manche Medien den Konzern “schlecht schreiben” wollen
07.03.2019NOVOMATIC_ Österreichs Leitbetrieb zeigte bei der Branchenmesse G2E in Las Vegas Präsenz
18.03.2019NÖ-Grüne-Chefin Dr. Helga Krismer-Huber würde LEGALEN zugunsten ILLEGALEN Glücksspiel-Markt tauschen!
03.04.2019NÖN _ Novomatic setzt aktuell auf Schutzausrüstung
12.04.2019Oberster Gerichtshof bestätigt Legalität der Novomatic-Spiele!
12.04.2019Offener Brief an NEOs Klubchefin Dr. Stephanie Krisper, CR Dr. Fritz Dittlbacher und Dr. Armin Wolf (ORF)
17.04.2019OGH-Urteil betreffend NOVOMATIC_ NEOS wecken unrealistische Hoffnungen
23.04.2019OLG Wien gab dem Rechtsmittel von Thomas Sochowsky aus formalen, nicht aus inhaltlichen Gründen statt
23.04.2019ORF _ Eco-TV_ “Novomatic auf dem Weg zum Weltmarktführer”
23.04.2019OÖN _ Klagswelle gegen illegales Glücksspiel im Land _ Schwere Geschütze und Klagen
26.04.2019Prozess um Novomatic-Klage gegen NÖ Grüne Landessprecherin
06.05.2019RA Böhmdorfer_Schender_ Expertise über parlamentarische Anfrage der NEOS
10.05.2019Rumänien_ Falsche Behauptungen sollen Novomatic schaden
04.06.2019Siebentes NOVOMATIC-Responsible Gaming-Symposium
02.07.2019Spieler-Info Kommentar zu OGH-Urteil betreffend Novomatic
25.07.2019Stabiles operatives Geschäft bestätigt Konsolidierungskurs
13.08.2019Stickler_ „Novomatic ist liquide – und die Casinos können das Geld gut brauchen“
19.08.2019Thomas Sochowsky in finanziellen Schwierigkeiten
26.08.2019Thomas Sochowskys Geschäftsmodell_ Mit „Spieler-Listen“ und „Sammelklagen“ Geld verdienen!
02.09.2019TREND _ Novomatic will Silberrücken halten
02.09.2019TREND-Interview mit Novomatic Chef Neumann über CASAG
06.09.2019USA_ NOVOMATIC sichert sich Großauftrag
26.09.2019UVS-Entscheid bestätigt_ Novomatic hat bestes Spieler-Schutz-Konzept
14.10.2019Wie Spielsüchtige von Thomas Sochowsky „bearbeitet“ werden!
18.10.2019Wieder 50 Millionen für Novomatic-Graf
08.11.2019WIN WIN spielen ab sofort mit VLT-Geldspielgeräten mit Hilfe der Admiral (Novomatic)
13.11.2019Wohlfahrt_ “Verdacht entbehrt jeder Grundlage”
21.11.2019Zur nochmaligen Klarstellung_ WAS Spieler-Info mit „alter Story“ über „Bluffer-Bande“ wirklich gemeint hat
25.11.2019ÖBIB-Chefin Oberndorfer_ Novomatic_Casinos könnte “nationaler Champion” werden
28.11.2019ÖSTERREICH _ Ex-Rapidler soll Novomatic erpresst haben
30.11.2019Österreichisches Roulette_ die Untiefen des CASAG-SAZKA-Spieles
30.11.2019Österreichs neue Regierung plant Novellierung des Glücksspielgesetzes
11.12.2019Österreichs wachstumsstärkste Markenunternehmen_ Novomatic an der Spitze
04.05.2020“Österreich” berichtet über Causa Barthold
22.06.2020„Blick über den Tellerrand“ beim sechsten Responsible Gaming-Symposium von NOVOMATIC
17.07.2020„Casino-Affäre“_ Hausdurchsuchungen am 12. November 2019 bei Ex-Finanzminister, CASAG-Aufsichtsratsvorsitzenden und anderen
 

24. Mai 2020

Novomatic-Lobbyist Prof. Schmidt auf der Suche nach dem „Paten“

Hier der Schriftverkehr zwischen Novomatic Lobbyist Prof. Gert Schmidt und Lic. phil. Ana Maria Ivan.

Am 23. Mai 2020 ging eine anonyme Webseite online: novopate.com.
Am Sonntag den 24. Mai 2020 erhielt ich insgesamt drei e-Mails mit Fragen von Professor Schmidt (Redaktion EU-Infothek).

Er ersuchte mich u.a., ihm vor „Redaktions-Schluss“ am 25. Mai 2020 um 9:30 Uhr die Nachweise zu meiner Akkreditierung als Journalistin und „den Nachweis Ihres von ihnen in ÖSTERREICH geführten akademischen Grades“. Die Information dürfte für die EU-Infothek ausschlaggebend gewesen sein.

Lesen Sie die gesamte Korrespondenz:

24.05.2020 (Sonntag, um 12:33 Uhr) – Erstes Mail von Gert Schmidt:

„Sehr geehrte Frau Ivan,
>
> www.eu-infothek.com [1] <http://www.eu-infothek.com> wird zeitnah
> über die Aktivitäten und Hintermänner /Frauen der Internet-Seite
> „novopate“ berichten. Wir ersuchen Sie höflich um Ihre Stellungnahme zu folgenden Fragen:
>Sind Ihnen die Aktivitäten rund um diese Internet-Darstellung
> bekannt?
>Sind Ihnen die Hintermänner/Frauen, welche direkt oder indirekt zur
> Erstellung dieser Internet-Seite mitgewirkt haben oder mitwirken,
> bekannt?
>Haben Sie an der Erstellung direkt oder indirekt mitgewirkt?
>Der Redaktions-Schluss von www.eu-infothek.com [1]
> <http://www.eu-infothek.com> für diesen Bericht ist Montag, 25. Mai 2020, 9.30.
>Bitte um zeitgerechte Beantwortung.
>Vielen Dank für Ihre Mühe.
>Mit freundlichen Grüssen
>Prof. Gert Schmidt

MEINE BEANTWORTUNG am 24. Mai 2020, 15:30 Uhr:

„Sehr geehrter Herr Schmidt!

Danke für Ihre Nachricht vom Sonntag den 24.5.2020.
Ich habe vor Beantwortung Ihres Schreibens die eu-infothek-Berichte
betreffend die Ibiza-Affäre gelesen, diese haben einen wirklich hohen
Unterhaltungswert.
Insbesondere Ihre erfolglose Mühe, die renommierten SZ-Journalisten
Bastian Obermayer und Frederik Obermaier als „Helden“ im negativen Sinn
darzustellen und gleichzeitig sich selbst als „Ibiza-Aufdecker“ zu
positionieren, haben mich davon abgehalten, den Espresso während des
Lesens zu trinken.
Ich bin also auf die angekündigten eu-infothek-Berichte zum Thema
„Novopate“ sehr gespannt. Sie werden sicher verstehen, dass es mir
schwer fällt, Ihre Berichte als seriöse Informationsquelle zu
betrachten. Vor allem deswegen, weil Sie in der Vergangenheit -wie Sie
selbst zugegeben haben- für die Berichterstellung unrichtige
Informationen gekauft und veröffentlicht haben.
Um Ihre Fragen zu beantworten: Nein, es ist mir nicht bekannt, wer die
Autoren (oder in Ihrer Sprache: „Hintermänner/Frauen“) dieser Seite
sind. Es hätte mich interessiert, denn die Berichte sind sehr
sachbezogen. Leider lassen sich die Details (mit Ausnahme des von
„Novopate“ von meiner Seite übernommenen Berichtes) mangels Impressum
nicht klären.
Da Sie jetzt auch noch eine Detektei gegründet haben, wird es für Sie
ein Kinderspiel sein, die „Hintermänner/Frauen“ zu „entlarven“. Oder
Sie kaufen wieder mal. Die Informationen.
Mit freundlichen Grüßen,“

Zweites Mail von Gert Schmidt, Sonntag den 24. Mai 2020, 16:15 Uhr:

„Sehr geehrte Frau Ivan,

für die Berichterstattung auf EUI ersuche ich Sie mir folgende
Informationen zukommen zu lassen:

Weshalb ist IHR Name auf mehreren „Kopien“ und erstellten Texten ,
offensichtlich irrtümlich, vermerkt? Diese Unterlagen liegen uns vor.

Bitte senden Sie auch ihren Nachweis für die von ihnen zitierte
Funktion als „Presse-VertreterIn“ einer US-Presse-Agentur

und

den Nachweis Ihres von ihnen in ÖSTERREICH geführten akademischen
Grades.

Ferner ersuche wir um Beantwortung folgender Fragen
Arbeiten Sie mit
Peter Barthold
Alfred Inzinger
Ex-Tormann Wohlfahrt
Christoph Holubar
Hlobil-Family
Stromer und seine „Helfer“
Duschek-Family
RA Mag. Eckert
und andere aus diesem Kreise zusammen?
Sowie bekannten weiteren Vertretern des illegalen Automaten- und
online-Glücksspieles?
Haben Sie von diesen jeweils Bargeld oder andere Formen der Bezahlung
erhalten?
Kennen Sie das Büro Parkring 18?

Vielen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Gert Schmidt“

MEINE BEANTWORTUNG am 24. Mai 2020, 16:30 Uhr:

„Sehr geehrter Herr Schmidt!

Ich bin akkreditierte Journalistin (schriftliche Akkreditierung vorhanden). Mein akad. Titel wurde erworben, nach abgeschlossenen Universitätsstudium. SIe können davon ausgehen, dass mir die ausführliche schriftliche Anerkennung der österreichischen Behörde vorliegt, was aber noch lange keinen Grund darstellt, Ihnen solche Unterlagen zu übermitteln. Es handelt sich dabei jedenfalls nicht um einen Ehrentitel.
Ich habe noch nie Geld oder sonstige Vorteile in dem von Ihnen angeführten Zusammenhang erhalten – ich hoffe, Sie können das begreifen. Sollten Sie jemals wider beseren Wissens, solche Behauptungen über mich verbreiten, wäre ich gezwungen, meine Anwälte mit der Sache zu betrauen.
Zu Ihren weiteren Fragen: Kein Journalist würde über die Auskunftsquellen plaudern. Vielleicht hat Ihnen dieses Wissen gefehlt, jedenfalls haben Sie jetzt auch dieses Informationsdefizit überwunden.
Ich kenne auch kein Büro Parkring 18.

Mit freundlichen Grüßen,“

Drittes Mail von Gert Schmidt, Sonntag den 24. Mai 2020, 16:17 Uhr:

„Ergänzende Frage:

Können Sie erklären, wie die mit Ihrem Namen versehenen Unterlagen in
einem Mail, welches einen Erpressungs-Versuch gegenüber einem bekannten
Immobilien-Vorstand darstellt, vorkommt?

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Gert Schmidt“

MEINE BEANTWORTUNG am 24. Mai 2020, 16:40 Uhr:

„Nein, kann ich nicht – keine Ahnung worum es sich dabei handelt.
Und jetzt gehe ich davon aus, dass alle Fragen ausreichend beantwortet sind.“

Die Berichterstattungsweise des Internet-Blogs „EU-Infothek“ (Medieninhaberin: Omnia Online Medien GmbH, Herausgeber und Chefredakteur:
Prof. Gert Schmidt)

24. Mai 2020.

Die österreichische Zeitschrift profil veröffentlicht den Artikel „Novomatic blitzt ab. NICHT EHRENRÜHRUNG. Chefin der NÖ-Grünen, Helga Krismer, hat Glücksspiel-Seminare an Donau-Uni kritisiert“.

Zitat profil:
Die Aussage, dass Novomatic eines jener Unternehmen ist, die durch den von der Universität angebotenen, teilweise mit Steuergeldern finanzierten Lehrgang Mitarbeiter (selbstverständlich entgeltlich) ausbilden lassen können, ist im Keim wahr und enthält nichts Ehrenrühriges oder Kreditschädigendes. […] Ich habe empfohlen, das Urteil in Rechtskraft erwachsen zu lassen, auch wenn eine Revision an den OGH grundsätzlich möglich wäre, erklärte Anwalt Peter Zöchbauer„.

Zum Vergleich – der Bericht der unabhängigen EU-Infothek vom 24. Mai 2020 – kein Wort über die Erkentnisse des Novomatic-Anwaltes Zöchbauer im diesbezüglichen Verfahren gegen Helga Krismer: http://www.eu-infothek.com/noe-gruene-chefin-dr-helga-krismer-huber-bekaempft-uni-lehrgang-der-donau-universitaet-in-krems/

Vereinfacht dargestellt, behauptete die NÖ-Grüne-Chefin allen Ernstes, dass dieser Lehrgang der „Fortbildung von NOVOMATIC-MitarbeiterInnen“ diene und von „Steuergeld“ bezahlt wird. […] Diese Vorgangsweise beweist mit schlimmer Gewissheit, dass einige Politiker von Wirtschaft nicht die geringste Ahnung haben und auch extrem wirtschaftsfeindlich agieren, obwohl es die Wirtschaft ist, die Steuergelder schafft.
Die weitere bittere, aber nicht neue Erkenntnis, dass die oft zitierte „bürgerliche Feigheit“ jedwede Diskussion gegen derartige wirtschaftsfeindliche Anwürfe von Unwissenden verhindert oder ihr entgegentritt – und, ganz im Gegenteil, sofort duckmäuserisch nachgibt – ist ebenfalls eine Bestätigung für pharisäisches, schädliches Verhalten zum Schaden der Wirtschaft.

Ob die extrem hohen Kosten für solche Verfahren (auffallend zahlreich) als Betriebsausgaben anerkannt werden?

16. Oktober 2019. Einstellung des Strafverfahrens gegen Peter Barthold wegen schwerer Erpressung

Das Ermittlungsverfahren 62 St 3/17p gegen Peter BARTHOLD (vertreten durch Mag. Julia ECKHART, Rechtsanwältin) wegen des Verdachts der schweren Erpressung wurde von der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption am 16.10.2019, nach drei Jahren Ermittlungen, eingestellt.
Die Staatsanwaltschaft fand keinen tatsächlichen Grund zur weiteren Verfolgung des Beschuldigten (§ 190 Z 2 StPO).

Ausgangspunkt des Verfahrens war eine Sachverhaltsdarstellung der Omnia Online Medien GmbH (Gert Schmidt) vom 13. Dezember 2016.
Dr. Franz Wohlfahrt erhob gleichlautende Vorwürfe.

Aus der Beweiswürdigung:
 

„Ein Vorsatz, sich durch das Verhalten der NOVOMATIC AG unrechtmäßig zu bereichern, ist nicht erweislich.“

„Peter BARTHOLD bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Rahmen seiner siebten Vernehmung. Er habe niemanden bedroht. Wenn er die „Novomatic“ erpressen hätte wollen, hätte er den Sachverhalt mit Ing. Peter WESTENTHALER nicht gebraucht, weil er im Besitz von belastenden Unterlagen betreffend Automatenabrechnungen sei.“

„Der Zeuge X bestätigt aber die weitere von Dr. Franz WOHLFAHRT angeführte Aussage nicht, wonach dieser „Novomatic-Hasser“ die „Novomatic fertig machen“ werde, wenn diese nicht bis Ende des Jahres zahle. In diesem Sinn weiß der Zeuge von etwaig verknüpften Geldforderungen des Peter BARTHOLD gerade nicht zu berichten. Insgesamt vermögen die Angaben des Zeugen den geprüften Tatverdacht nicht zu stützen.“

„Demnach ist weder ein Vorsatz auf unrechtmäßige Bereicherung noch darauf, die Verantwortlichen der NOVOMATIC AG durch den Einsatz einer gegen die Ehre bzw das Vermögen gerichteten Drohung zu einer Handlung, nämlich der Bezahlung einer Forderungen, zu nötigen, anzunehmen.“

„Aufgrund der dargestellten Annahmen ist weder eine konkrete tatbestandsmäßige Drohung noch die erforderliche innere Tatseite in Richtung § 105 Abs 1 StGB anzunehmen. […] Letztlich ist der Vorwurf, Peter BARTHOLD habe im Sommer 2015 Ing. Peter WESTENTHALER zur Mitwirkung an der angezeigten Tat zu bestimmen versucht, nicht erweislich.“

Die Straftatvorwürfe der Omnia Online Medien GmbH (Gert Schmidt) sowie jene des Dr. Franz Wohlfahrt (ehemaliger Generaldirektor der Novomatic AG) gegen KommR. Peter Barthold haben sich nicht bestätigt.

„Das Ermittlungsverfahren gegen Peter BARTHOLD wegen des Verdachts der schweren Erpressung nach §§ 15, 144 Abs 1, 145 Abs 2 Z 2, 12 zweiter Fall StGB ist daher aus tatsächlichen Gründen gemäß § 190 Z 2 StPO einzustellen.“

Die besipiellose Medienkampagne des Gert Schmidt gegen Peter Barthold (2016-2019)

21.12.2016. „Erpressungsversuch gegen Novomatic wird bekannt! – Spieler-info.at“ (4183 Ansichten). Spieler-info.at teilt mit, gegen Barthold sei eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht worden (Anm.: eben von Gert Schmidt), da Barthold im Verdacht stehe, die „Novomatic-Gruppe durch gefährliche Drohungen zur Leistung von Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe zu nötigen“. Die Unschuldsvermutung fehlt.

25.01.2017: „Weitere Anzeige gegen KR Peter Barthold: Neue DOKUMENTATION beweist Erpressungsversuch über 25 Millionen Euro! – Spieler-info.at“ – darunter Bildabschnitt mit dem Titel: „25 Millionen!“ (1572 Ansichten).
Diesmal behauptet Spieler-Info, der Erpressungsversuch sei bewiesen und dokumentiert. Das Wort „Beweis“ (gefolgt von Rufzeichen) wird mehrmals in Großbuchstaben geschrieben, in einem Stil der normalerweise für den Ausbruch eines Weltkrieges reserviert ist. Die Anwaltskanzlei Brandl & Talos hätte eine „Dokumentation“ eingereicht.
Spieler-Info stellt Barthold als Erpresser (also als Verbrecher) und Spieler dar und schreibt wiederholt von „dokumentierten Fakten“.
Zitat: „Mit diesen neuen BEWEISEN wird nachgewiesen, dass KR Peter Barthold bereits seit 2014 den schweren Erpressungsversuch akribisch plante und von der NOVOMATIC Gruppe satte 25 Millionen EURO holen wollte.“
Die Unschuldsvermutung laut § 7b MedienG fehlt. Somit wird der Eindruck erweckt, Barthold sei endgültig überführt.

2.3.2017: „Barthold Peter: „Die Grünen“-Prominenz zu seiner Unterstützung „aktiviert“! – Spielerinfo.at“
„Dr. Eva Glawischnig-Piesczek soll – lt. Barthold – ihm bestätigt und versprochen haben, dass sie Informationen in Zusammenhang mit einer Parteienfinanzierung und Politikerbestechung durch die Novomatic-AG umgehend über die Delegations-Leiterin der Österreichischen Grünen im Europaparlament und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Mag. Ulrike Lunacek, EUROPA- und WELTWEIT verbreiten würde, damit der Novomatic-Konzern international KEINE Lizenzen mehr erhalten werde bzw. dass ihm bestehende Lizenzen entzogen werden.“
Ein Jahr später wurde Dr. Eva Glawischnig Corporate-Responsibility-Chefin bei Novomatic AG.

 

Am 30. September 2019 stellt die Zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption das Verfahren gegen Peter Barthold (vertreten durch Mag. Julia ECKHART, Rechtsanwältin) wegen des Verdachts des schweren Betrugs nach §§ 146, 147 Abs 2 StGB gemäß § 190 Z 2 StPO ein.

Aus der Begründung:
“ Die Einstellung betrifft den Tatverdacht im Zusammenhang mit der von der XXX an die XXX gerichteten Rechnung vom xxx über xxx Euro (ON 87 S 1.021 und 1.023; ON 57 S 147-151). Nicht feststellbar ist im Wesentlichen, dass der inkriminierten Zahlung der XXX an die XXX – bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise – keine werthaltigen Leistungen gegenüberstanden bzw dass es dadurch zu einem Vermögensschaden der genannten Gesellschaft kam. Insoweit sind die Ausführungen der XXX (ON 133) nicht zu widerlegen.
Die Angaben des Opfers erscheinen lebensnah, weil der mit der adaptierten Kooperation verbunden Mehraufwand der XXXXXX nachvollziehbar und mit den vorliegenden Verträgen in Einklang zu bringen ist.
Ein Befugnismissbrauch iSd neu gefassten § 153 Abs 2 StGB idF BGBl I 2015/112 (§ 61 zweiter Satz StGB)
als unvertretbaren Verstoß gegen solche Regeln, die „dem Vermögensschutz des wirtschaftlich Berechtigten
dienen“ ist demnach auch nicht erweislich. Unabhängig davon ist XXXXXXXXX als damaligem Geschäftsführer der XXXX kein Vorsatz zu unterstellen, nämlich weder in Bezug auf einen Befugnismissbrauch noch in Bezug auf einen dadurch allenfalls verbundenen Vermögensschaden für die von ihm vertretene Gesellschaft. Letztlich ist aufgrund der vorliegenden Beweisergebnisse nicht von einer Täuschung des Geschäftsführers auszugehen. Ein Betrug zum Nachteil der XXXXX kommt demnach bereits aus diesem Grund nicht in Betracht. Da hinsichtlich des von der Einstellung umfassten Faktums keine weiteren Ermittlungsansätze, die eine Intensivierung des Tatverdachtes erwarten ließen, bestehen und die für eine Anklageerhebung erforderliche Verurteilungswahrscheinlichkeit aus den angeführten Erwägungen nicht vorliegt, ist das Ermittlungsverfahren nach § 190 Z 2 StPO einzustellen.“

Am 23. September 2019 hat Peter Barthold Strafanzeige wegen schwerer Verleumdung gegen Gert Schmidt, Betreiber von eu-infothek.at, eingebracht. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft nicht weiter verfolgt.

Gert Schmidt, EU-Infothek und die gefälschten e-Mails der ÖVP rund um die Ibiza-Affäre

-Wien, den 3. Oktober 2019-

17. Mai 2019:
Die bekannten Journalisten und Buchautoren Bastian Obermayer und Frederik Obermaier (Süddeutsche Zeitung) und Spiegel Online veröffentlichen das Ibiza-Video aus dem Jahr 2017. Die österreichische Regierung tritt zurück, vorgezogene Neuwahlen waren die Folge.

12. Juni 2019:
Laut Bericht der EU-Infothek vom 21. Juni 2019 nahm der anonyme Informant an diesem Tag Kontakt mit den Bloggern von EU-Infothek per Mail auf.

17. Juni 2019:
ÖVP-Leiter Sebastian Kurz und Kollegen laden kurzfristig zur Pressekonferenz. Sie teilen mit, Kriminelle hätten einem einzigen österreichischen Medium (Anm.: EU-Infothek bzw. Gert Schmidt)“eine Unzahl“ von e-Mails übermittelt. Diese Mails würden aus dem Jahr 2018 stammen, über den Inhalt herrscht Schweigen, Kurz spricht von einem Fälschungsskandal. Die ÖVP teilt mit, man habe die forensische Prüfung bei Deloitte in Auftrag gegeben, die Sache sei an die Staatsanwaltschaft übermittelt worden und bedankt sich bei dem Medium (Anm.: der EU-Infothek) für die diskrete Vorgehensweise.
Und die FPÖ? Christian Hafenecker (Generalsekretär)bezeichnet die Angelegenheit als „bizarr“ und fordert lückenlose Aufklärung.

18. Juni 2019:
Blogger Gert Schmidt bringt triumphal den Bericht der Tageszeitung Österreich: „EU-Infothek steckt hinter den E-Mail-Enthüllungen“ und kommentiert die verpasste Enthüllung der „linken“ Zeitschrift FALTER mit der wohlwollenden Ironie des wahren Aufdeckers: „Eine Falter Redakteurin erhob sich sofort nach der Kurz-Pressekonferenz in den Stand der medialen Enthüllerin, gleichzeitig richtete sie über die Qualität der Mails, verhängte die sofortige Strafe <> und berichtete über diese Blitzenthüllung stolz auf Falter Online.“ Unwissende Redakteurin. Man stelle sich das stolze Kichern in den Räumen der EU-Infothek vor.

Gegen Ende September 2019 stellt sich heraus, dass die angeblichen e-Mails das mutmaßlich betrügerische Werk eines Spielsüchtigen sind – welch ein Zufall: Gert Schmidt ist auch als Aufdecker im Glücksspielbereich unterwegs. Es gilt die Unschuldsvermutung. Gert Schmidt (EU-Infothek) muss zugeben, dass er 3.000 Euro dem „Informanten“ bezahlte. Ein unverhältnismäßig hoher Preis, welcher noch vor Prüfung des Sachverhalts bezahlt wurde! Aber die EU-Infothek bezahlt offenbar auch solche Quellen.

27. September 2019:
Gert Schmidt stellt in seinem Blog fest: „EU-Infothek hat zu jeder Zeit der Berichterstattung darauf hingewiesen, dass es NICHT feststellbar ist, ob diese beiden Mails echt oder gefälscht sind. Diese korrekte Darstellung in allen EU-Infothek Berichten zu diesem Thema findet nunmehr ihren vorläufigen Abschluss in der mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit vorliegenden Rechercheerkenntnissen, dass es sich bei diesen beiden Emails um sehr geschickte Fälschungen handelt“.

Mein Kommentar: „zu jeder Zeit darauf hingewiesen“ ist unrichtig. Denn z. B. der Autor des EU-Infothek Berichtes vom 18. Juni 2019 „Ibiza-Gate: Pressestimmen zum Mail-Problem der ÖVP“ erwähnt diese Wahrscheinlichkeit mit keinem Wort. Lediglich ein Bildabschnitt aus OE24 TV zeigt eine Textzeile, wonach Mail-Inhalte erst nach Ausschließen einer Fälschung veröffentlicht werden. Der Autor selbst nimmt keinen Bezug darauf. Unklar, ob er damit einverstanden ist, oder nicht. Unklar, ob mit „man“ OE TV oder EU-Infothek gemeint ist.

Mehr noch: Gert Schmidt schreibt weiter, die EU-Infothek sei „der echte Enthüller“:
Falter Chefredakteur Dr. Florian Klenk hatte nach dem Bericht des echten Enthüllers, nämlich EU-Infothek, Mühe, die richtigen Worte zur Klarstellung zu finden.“

Journalisten-Stimmen dazu:

Journalist und Buchautor Bastian Obermayer verlinkt auf Twitter am 3. Oktober 2019 zum Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ und kommentiert: „Genau so etwas kommt eben heraus, wenn „Journalisten“ gefälschte E-Mails _kaufen_ (3000€) und die Geschichte veröffentlichen bevor sie das Material ausreichend geprüft haben.“

Journalist und Buchautor Frederik Obermaier verlinkt auf Twitter am 3. Oktober 2019 zum selben Zeitungsbericht („Der Standard“) und zitiert dazu: „Die E-Mails waren auf dem umstrittenen Blog „EU-Infothek“ veröffentlicht worden. Dessen Betreiber Gert Schmidt gestand mittlerweile die Fälschung ein. Er habe dem spielsüchtigen mutmaßlichen Betrüger knapp 3.000 Euro bezahlt….“

Journalistin Isabelle Daniel kommentiert unter Bezugnahme auf den ORF-Bericht auf Twitter:
„Spannend. Am Ende ist das Motiv wohl meist Betrug. Weil sie wissen, dass sie Abnehmer finden.“


Gert Schmidt und sein Einfluss auf die Gesetzgebung

Gert Schmidt pflegt (wie Novomatic) enge Beziehungen zu Politikern und Ministerien.
Im Gegensatz zu Novomatic ist weder Gert Schmidt noch eines seiner Unternehmen im Lobbyisten-Register eingetragen.
Dennoch übermittelt er regelmäßig „Vorschläge“, Gutachten und sonstige Informationen an das Bundesministerium für Finanzen. Auf dieser Weise hat Gert Schmidt zum Beispiel nachweislich Einfluss auf die Novellierung des Glücksspielgesetzes im Jahr 2010 und so auf die Marktkontrolle genommen.
In einem Bericht auf Schmidts Blogseite spieler-info.at vom 30. April 2010 (http://www.spieler-info.at/2010/04/30/glucksspielgesetz-novelle-2010-spielerschutz-muss-abgesichert-werden/) werden klare Forderungen bezüglich der bevorstehenden Novellierung des Glücksspielgesetzes gestellt. Auch Präferenzen „Die überzogene Forderung nach einem totalen Glücksspielverbot (Anmerkung: davon wäre auch Novomatic betroffen gewesen) ist unrealistisch und kontraproduktiv. Wie wir bereits berichteten, gab es vor dem derzeit noch geltenden Gesetz über das sogenannte „Kleine Glücksspiel“ in Österreich fast 50.000 illegale Automaten, alleine in Wien mehr als 10.000! Nur ein streng regulierter, kontrollierter Markt schafft die ordnungspoltisch richtigen Rahmenbedingungen, auch zum Spielerschutz.

Gert Schmidt – der Unternehmer

Hier erfahren Sie mehr über die geschäftlichen Tätigkeiten des Prof. Schmidt.

Am 27. Februar 2019 gründete Prof. Gert Schmidt die Omnia-Detektei GmbH (FN 508287g, HG Wien), er ist Alleingesellschafter und handelsrechtlicher Geschäftsführer.
Gewerberechtlicher Geschäftsführer ist Thomas Benold, ehemaliger WEGA-Beamter und Belastungszeuge im Strafverfahren gegen Ing. Peter Westenthaler.
Anlässlich der Ibiza-Affäre im Mai 2019 startete Gert Schmidt eine regelrechte Medien-Kampagne zum Schutz seines Freundes Johann Gudenus und veröffentlichte die Entschuldigung von H. C. Strache auf seinem Blog spieler-info.at.

Gert Schmidt versuchte, durch Detektivdienste seiner neuen Gesellschaft Omnia-Detektei GmbH, die „Hintermänner“ des Ibiza-Videos zu entlarven und nannte ihre Methoden „mafiös“. In seinem Blog-Artikel vom 24. Mai 2019 „Tagesschau.de / Ibiza-Video: Wer gab den Auftrag?“ wird im Conclusio-Teil die Publikation „Moscow Times“ zitiert: „Korruption und Populismus seien die Schwäche des Westens, nicht Russlands Erfindung“.
Mit anderen Worten: nicht der Geiselnehmer sondern die Geisel trägt die Schuld. Na dann.

Der ORF hat Schmidt (vermutlich nach massiven Aussendungen der EU-Infothek an Medienstellen) interviewt, leider war er mit der Ausstrahlung des ORF-Berichtes in „Wien Heute“ am 23. Mai 2019 gar nicht zufrieden und kritisierte den ORF scharf, trotz genauer und objektiver Wiedergabe des Interviews.

Medieninhaberin der Seiten spieler-info.at und eu-infothek.at (Blog zu politischen Themen) ist laut Impressum die Omnia Online Medien GmbH, FN 239502i (HG Wien).
Geschäftsführer ist Dr. Wilfried Goll, Herausgeber und Redakteur ist Gert Schmidt. Gert Schmidt ist zu 100% daran beteiligt.
Grundlegende Richtung ist Druck- und Verlagswesen, Betrieb von Redaktionsbüros für Print- und Rundfunkmedien und der Betrieb von Online Medien.

Omnia Online Medien GmbH, ehemals Omnia Communication-Centers GmbH (Personen: Profi Media GmbH, CÄSAR Privatstiftung, Gerhard Bruckberger, G.B. Privatstiftung, Dr. Michael Grumet, Herausgeber Prof. Gert Schmidt, Dr. Alfred Finz) wurde im September 2003 von Gerhard Bruckberger gegründet. Gesellschafter waren die Cäsar Privatstiftung, Profi Media GmbH und die G.B. Privatstiftung. Etwa acht Monate später, im Mai 2004, zieht sich Gerhard Bruckberger als Geschäftsführer gemeinsam mit der Cäsar Privatstiftung zurück und übergibt die Funktionen an Dr. Wilfried Goll. Dr. Alfred Finz scheint mittlerweile nicht mehr auf der Impressum-Seite als Herausgeber auf, er war auch nicht im Firmenbuch eingetragen. Omnia Communication-Centers GmbH (Gert Schmidt) meldete im Jahr 2004 ein Patent betreffend das Verfahren zur Steuerung eines Rätselspiels an.
Quelle: https://www.google.com/patents/WO2005099834A1?cl=de
Veröffentlicht am 27.10.2015, unter der Nummer WO2005099834 A1 (Anmeldenummer: PCT/AT2004/000286).
Zitat:
„Zusammenfassung:
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Rätselspiels mit folgenden Schritten: Bereitstellen einer Spielsituation für mindestens einen Spieler; Annehmen einer Eingabe eines Spiels; Berechnen eines Gewinns oder Verlustes des Spieles mit einem Zufallszahlengenerator; Im Fall eines Gewinns Auswählen mindestens einer Frage aus einem Fragespeicher; Ausgeben einer Frage; Annehmen einer Eingabe des Spielers, die die Antwort auf die gestellte Frage enthält; Feststellen, ob die Frage richtig beantwortet ist; Bei richtiger Beantwortung der Frage Veranlassen einer Gutschrift bzw. Auszahlung des Gewinns an den Spieler. Weiters betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung von Rätselspielen.“

Profi Media GmbH (1010 Wien, Stadiongasse 2/11, Geschäftsführer Dr. Wilfried Goll, Gesellschafter: Gert Schmidt, gewerberechtliche Geschäftsführerin: Mag. Gerlinde Wambacher-Culik) bleibt als Gesellschafterin erhalten und erhöht die Stammeinlage von ursprünglich 12.000 EUR auf 36.000 EUR.
Profi Media GmbH betreibt mehrere Websites, darunter miracle-women.com und (gemeinsam mit Omnia Online Medien GmbH) eu-infothek.com und spieler-info.at.
Die ursprüngliche umfangreiche Seite www.profipr.com war anders strukturiert:

 

Profi PR – Public Relations & Lobbying GmbH betrieb schon im Jahr 2009 laut ihrer damaligen Homepage Lobbyismus und war im Bereich der öffentlichen Sicherheit, Politik, Glücksspiel u.v.m. engagiert.

Zitate aus dem Jahr 2009 (die Homepage existiert heute in dieser Form und unter dieser Adresse nicht mehr):

„Glücksspiel (Anm.: damalige Linkadresse http://profipr.com/deutsch/bereiche_gluecksspiel.html)

[…] Profi PR vertritt ausschließlich lizenzierte Anbieter aus der Glücksspielbranche mit dem Ziel ethische und
gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen für legale Anbieter am heimischen Glücksspielmarkt zu
verwirklichen, welche einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Spiel und den Spielern leben, und
marktbereinigend dem Wildwuchs gegenzusteuern, der sowohl im Segment des kleinen Glückspiels als
auch durch große Online Anbieter, die auf den Markt strömen, entstanden ist.

[…]
Business Relations & Technologietransfer / GCC
Profi PR hat sich zusammen mit erfahrenen Consultants und einem Netzwerk internationaler
Unternehmen darauf spezialisiert, aus dem arabischen Raum Großauftraggeber für österreichische
Industriebetriebe zu akquirieren und die Projektpartner vom Erstkontakt bis zum Abschluss zu begleiten.
Mit langjähriger Erfahrung im Golfraum (GCC) können wir auf hervorragende Kontakte zu führenden
regionalen Unternehmensgruppen verweisen. Aufgrund des andauernden und expansiven Wachstums der
gesamten Region bieten sich ausgezeichnete Chancen für österreichische Firmen, welche im Zuge der
enormen Investitionen im Bereich der Infrastruktur (Energie, Transport, Wasser, Anlagenbau, Tourismus)
an Kooperationen mit lokalen Projektgesellschaften interessiert sind.

[…]
Regierung

Profi PR versteht sich als unabhängige PR und Lobbying Agentur, welche allen Anforderungen aus jeder
Richtung offen steht.
Wir beraten Regierungsstellen, Parteien aber auch im politischen Leben tätige Leitfiguren und bieten als
Dienstleistungen die Erarbeitung von Kommunikationskonzepten, Umfeldanalysen, Leitfäden, Work
Shops, Veranstaltungsmanagement, Personal Coaching, Strategiekonzepte und Media Consulting an.
Unser Netzwerk ist auf einer breit gestreuten Basis aufgebaut und schafft Brücken zwischen Politik,
Wirtschaft und Medien.

[…]
PR in Streitverfahren […]
Sechs Ziele von Public Relations in Streitverfahren
Negativer Medienöffentlichkeit entgegen wirken
Den Standpunkt des Klienten klar darzustellen
Eine ausgewogene Medienberichterstattung sichern
Medien und Öffentlichkeit komplexe rechtliche Zusammenhänge nahe bringen
Eine feindliche Umgebung neutralisieren
Zur Konfliktlösung beitragen
Um diese Ziele zu erreichen gilt als erster Schritt das Herstellen von Glaubwürdigkeit bei den Medien als
Informationsquelle. Der nächste Schritt ist die Kontrolle des Informationsflusses zu den Medien, um die
richtige Botschaft abzusetzen.

[…]
Public Affairs & Lobbying
Spezialisiert auf Public Affairs garantieren wir perfektes strategisches Management von
Entscheidungsprozessen an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Auf dem Gebiet der Public Affairs beraten wir unsere Kunden über die geplante politische Linie,
aufkommende regulative und politische Veränderungen und welche Einflüsse diese auf ihr Unternehmen
haben. Wir bieten unseren Kunden Top Erfahrung sowie starke Verbindungen zu Wirtschaft und Politik. Wir verfügen über große Erfahrung in der Beratung unserer Kunden zur Schaffung wirtschaftlicher und
strategischer Partnerschaften. Dazu entwickeln wir einen konstruktiven Dialog mit Entscheidungsträgern, Aufsichtsbehörden und dem Gesetzgeber auf nationaler Ebene.“

Weder die Gesellschaft noch ihre Vertreter scheinen im aktuellen Lobbying- und Interessenvertretungsregister auf, offenbar mit ein Grund, warum die oben genannte Homepage seit Jahren offline ist.

Ob die aktuelle Plattform spieler-info.at Lobbyismus betreibt, wäre juristisch zu klären: unzählige (veröffentlichte) Schreiben an Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung wären allenfalls vorhanden. Der Eintrag ins Lobbying-Register ist nicht erfolgt.

— — — — —

An der Adresse 1010 Wien, Stadiongasse 2/11 sind/waren folgende Firmen/Organisationen gemeldet:

Der Österreichisch-Türkische Handelsverband
– GEIT Investitionsgesellschaft mbH, FN 192492 b
– MC&O Management Consulting&Organisations GesmbH, Südosteuropa Investment, FN 205487m
– Neue Welt Verlag MC&O GesmbH, Dipl.-Ing. Birol Kilic, Mag. Yüksel Karaman, Mag. Sabine Schuster
– Adria Beteiligungs GmbH
– Profi – Media GmbH
Grinninger Gesellschaft m.b.H.
– TVG Gesellschaft für ökologisch-ökonomische Unternehmensberatung G.m.b.H.
Refos Reiseneder KG

Gert Schmidt wurde im Juni 2010 mit dem Berufstitel „Professor“ von der Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl ausgezeichnet. Am 8. Juni 2016 erhielt ich den Hinweis, dass der damalige Staatssekretär Dr. Alfred Finz diese Auszeichnung angeregt hatte. Ich wollte dieser Information nachgehen, jedoch teilte mir ADir. RgR. Andrea Sommer auf Anfrage mit, eine diesbezügliche Recherche und Einsichtnahme in die Verleihungsunterlagen aus Datenschutzgründen nicht möglich sei.

Sie wollte noch wissen, ob ich Anrüchiges über Prof. Schmidt berichten werde. Ich dokumentiere nur. Und verfolge das Thema solange, bis alle Fakten und Belege vorliegen – der Vollständigkeit halber.

Das Medium Omnia Online informiert über die Seite spieler-info.at laufend über illegale Spielbetriebe, bringt zahlreiche Anzeigen ein (zum Beispiel über Kanzlei Dr. Dieter Böhmdorfer / B&S Böhmdorfer Schender Rechtsanwälte GmbH, 1040 Wien) und beauftragt Privatermittler (zum Beispiel Detektei Martin Ulm, 1060 Wien) mit der Durchführung von Recherchen.

Das war nicht Gert Schmidts erstes Unternehmen, er war bereits seit Juli 1987 unternehmerisch tätig.

Mitgestaltet hat Prof. Gert Schmidt u. a. folgende Gesellschaften (eine Auswahl):

Annemarie Böhm Ges.m.b.H., FN 47977 f, 2630 Ternitz, amtswegige Löschung im März 1998. Personen: Annemarie Böhm, Eduard Schneider.

NOVEX-Versand-Gesellschaft m.b.H., 2630 Pottschach, FN 111185 h, Beschluss des Landesgerichtes Wiener Neustadt vom 18.03.1983 S 20/80 005: Konkurs aufgehoben nach Verteilung gem. § 139 KO. Firma gelöscht gemäß § 2 AmtsLG. Personen: Gert Schmidt, Dr Ernst Fasan.

Erfolg VerlagsgmbH, FN 94406 h, Seilerstätte 22, 1010 Wien, Konkurs aufgehoben lt. Beschluss des Handelgerichtes vom 06.07.1994 5 S 62/89-41 005 gem. § 166/2 KO, Firma gelöscht gemäß § 40 FBG. Personen: Dr Stefan Gulner, Gert Schmidt, Dr Nikolaus Reininger, RA, Dr Karl F. Engelhart.

Magazin Verlagsgesellschaft m.b.H., FN 75236 t. Beschluss des Handelsgerichtes vom 26.01.1996 3 Se 1731/95 v 005, Konkursabweisung mangels Vermögens, Firma gelöscht gemäß § 2 AmtsLG. Personen: Gert Schmidt, Sabine Ramminger, Dr. Helmut Krenn

Erfolg Zeitschriften Holding GmbH, FN 104616 y, Generalversammlungsbeschluss vom 06.04.1995: die Gesellschaft ist aufgelöst. Firma gelöscht gemäß § 2 AmtsLG. Personen: Paul Burgstaller, Gert Schmidt, Magazin Verlagsgesellschaft m.b.H. FN 75236 t, Dr. Helmut Krenn

Adria BeteiligungsgmbH (Beteiligte: CA Adria Casinos AG, Dragutin Belovic, Peter Beredits, Wilhelm Marek, Gastronomie Investment Vaduz, Mayer GmbH., Anexus GmbH),

Anexus GmbH (ehemals ANEXUS Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs GmbH und ANEXUS Unterhaltungsspiele GmbH). Grundung: 29.3.1993. Handelsrechtliche Geschäftsführer: Dr Wilfried Goll (Funktion gelöscht), Dr Wilfried Gussenbauer (Funktion gelöscht), Bruno Kargol (Funktion gelöscht), Herbert Wallmann (Funktion gelöscht). Gesellschafter: Dr Wilfried Gussenbauer (Funktion gelöscht), Mag. Franz Harrand (Funktion gelöscht), Adria Beteiligungs GmbH. FN 84080 y (Funktion gelöscht), Profi Media GmbH FN 228465d.

FRANCOPANE GmbH (Christian Gauster, Alfred Kirschner , Edmund Peter Müller, Gerhard Planer, Alfred Ungerböck, Mega Mobilien Leasing GmbH, Stargames Spielautomaten Handels GmbH),

Holiday – Consulting GmbH (Anexus GmbH, Gastronomie-u.Unterhaltungselektronik GmbH, Mag. Franz Harrand, Arnold Leitmann),

Restaurant Hauswirth (Viktor Gollubits, Dr. Friedrich Kernstock, Wilhelm Marek, Robert Novak, Wolfgang Wenninger, Anexus GmbH),

Protronic BeteiligungsgmbH (Personen: Wilhelm Schoderböck, Demosthenes Issakides, Peter Jerabek , Wilhelm Marek, Herbert Wallmann, ANEXUS Liegenschaftsverwertungs- und Beteiligungs GmbH, Friedrich Stiftner & Co Gesellschaft m.b.H, Helmut Lang Management-Service
Gesellschaft m.b.H, Pribil & Co GmbH & Co KG , Friedrich Stiftner).

Mayer GmbH (Personen: Johannes Hold, Helga Steiner, Harald Stuhlhofer, Anexus GmbH, Bernhard Bandler, Mag. Erich Burgstaller, Stiftner Bet.

West-Ost Touristik GmbH (Personen: Theobald Anslinger, Wolfgang Bogner, Manfred Lind, Tax Wirtschaftstreuhand, West-Ost Beteiligungen GmbH)

WEST-OST BETEILIGUNGEN GmbH (Personen: Wolfgang Bogner , Manfred Lind, Donau Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.)

Später zog es Prof. Gert Schmidt vor, durch ein geeignetes Firmenkonstrukt (Unternehmensgruppe), die Erwähnung seiner Beteiligung an der jeweiligen Gesellschaft ausschließlich auf der Impressum-Seite zu nennen, sofern eine Firmen-Website überhaupt vorhanden war (Beispiel: Omnia Online Medien GmbH, bzw. Profi Media GmbH http://www.eu-infothek.com/page/impressum).

DR. WILFRIED GOLL, Freund und Vertrauensperson von Prof. Gert Schmidt, agierte ab 1989 als Geschäftsführer bei etwa 70 Unternehmen, teilweise gleichzeitig, darunter die oben genannten Gesellschaften und die unten angeführten:

Residenz II Realbesitz AG (Paul Burgstaller, Friedrich Lind, Carl Auer-Weisbach, Hansjörg Tengg).
Interessanter Konnex zu Ex-Libro-Chef Andre Rettberg, Mitfinazierer der Saunaclub Goldentime: http://www.trend.at/home/format-ex-libro-chef-rettberg-mitfinanzierer-wiener-nachtklubs-77487

Saunaclub Goldentime

Blacksea Oil & Gas AG (Beteiligte: Yuriy Krasnopolsky, Oleg Strunevich, Valeriy Vaitsman, Kärt Anna Maire Kelder, Valeriy Kovalenko, Anatolii Prysiazhniuk, Leslaw Bogdan Geller, Sergei Korotyschev, Ilker Mengi, Bernd Multhaupt, Staatliche Aktiengesellschaft Chornomornaftogaz),

Merlin Privatstiftung (Michael Löb, Wilfried Köhler, Harald Weiler, Gerhard Eckert, EQUOS Holding GmbH 181892p),

Dynamic Immobilien GmbH (Wolfgang Bogner, Alfred Kirschner, Manfred Lind, Brigitte Rad, Alfred Ungerböck, AFERAT INVESTMENTS INC, Pavol Brtko, Dkfm. Loisch Wirtschaftstreuhand, TVV Treuhand & Vermögensverwaltung, V.B.I. Vermögens- und Beteiligungs-Investment“)

IPCAS Consulting & Marketing GmbH (Perlogis Special Interests Bet.GmbH & Co KG, Demosthenes Issakides, Dr. Reinhard Proksch),

– die Privatstiftungen namens KV, KH, AI, VG, SM, SP, KO, OP, alle in der Wiener Mariahilfer Strasse 1b (Personen: Dr. Erik Eckert, Sergey Korotyschev).

Atlantis Baumärkte GmbH (GTSV VermietungsgmbH, Atlantis Management & Holding GmbH & Co Baumärkte KG),

ARION Investment GmbH, nunmehr WILGO Investment GmbH in Liquidation

Mega Mobilien Leasing GmbH (Personen: Michael Fink , Alfred Kirschner, Thomas Kolafa, „“WIOS““ Organisation für Systemunterhaltung GmbH , Aferat Investments Inc., BCI, Zürich, (Nr. 120773), Mag Gerald Burgstaller, Clary Real Estate Inc, Zürich (Nr. 118994) , Dkfm. Loisch Wirtschaftstreuhand-gmbH, E.S.T.A.T.E. Holding GmbH , Michael Fink, Lineira Management s.A., Zürich (Nr.1200773) , Prof. Dr. Herbert Schuster
Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.)

Protronic Electronic – Amusement GesmbH, FN 62828 w, Personen: Herbert Piringer, Johannes Hold, Mayer GmbH FN 50795 z, Harald Stuhlhofer, Mag.Dkfm.Dr. Wilfried Goll (Geschäftsführer bis 1999), Wilhelm Schoderböck (Geschäftsführer ab 1999). Konkursabweisung mangels Vermögens am 13.06.2002, amtswegige Löschung am 22.01.2003.
GmbH, Dr. Viktor Stix).

MDA-WH Warenhandel GmbH (Personen: Wolfgang Bogner, Ernst Reichl, Georg Waberer, Best Consult BeteiligungsgmbH, BSL Leasing GmbH, Ewald Schmidl, Mag. Johannes Schmidt).

Badesee Trasdorf Verwertungsges.m.b.H. c/o IGS Handels AG (Personen: J. Perzi, Erich Schmid, Peter Schmid, Dr. Chr. Waldeck, Rudolf Wohlauf, Raunegger Bet. GmbH, Gerald Eder, East Invest Bet. AG, General Partners Bautr. GmbH, General Partners Bet. AG, Global Partners Mobilien Leasing, RD Immob.GmbH, Walter Türke, URBI s.a.)

Melni Import-Export HandelsgesmbH (Personen: Juschwaew Josif, Sergey Korotyschev, Kravchuk Mariya)

Savaria Consulting GmbH (Personen: Harrand & P. KG, Perlogis Special interests Gmbh & co KG, Eva Maria Hanser, Mag. Franz Harrand, Ing. Gunther Hauser, Erik Magnus Helqvist, Waltraud Weber, Northern Computer Consultants Ltd Guernsey Channel Islands, NCC International Aktiebolag, Solna)

– u.v.m.
Quellen: Medienberichte, Spieler-info.at, Urkundensammlung Firmenbuch, eigene Recherchen.

Ein Bericht von:

Lic. phil. Ana Maria Ivan, Presse-Agent International. Selbstständige, freie Journalistin. Eigenverlag.

Akkreditiert und autorisiert durch United Press Assoc. ltd., Inc. Reg. 3942/AC.
Postadresse: A-1010 Wien, Herrengasse 1-3, im 2. Stock
https://www.ami25.at/die-gluecksritter/novomatic-lobbyisten-der-professor/index.html

 

Weitere Berichte

19.10.2016
Die Internetplattform spieler-info.at berichtet arglos unter dem Titel „VfGH Entscheidung zu Glücksspielrecht für Mitte November erwartet“, die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes zum bestehenden österreichischen Glücksspielrecht sei erst Mitte November 2016 zu erwarten. Am 19.10.2016 war allerdings die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes schon gefallen, nämlich am 15.10.2016. Die österreichischen Tageszeitungen, darunter der Kurier berichteten am 28.10.2016: „Verfassungsrichter: Kein Verstoß gegen Unionsrecht, keine Inländerdiskriminierung, daher auch keine Verfassungswidrigkeit. OGH-Antrag aus formalen Gründen zurückgewiesen.“ Am 31.10.2016 berichtet Spieler-Info.at dann auch: „VfGH bestätigt: Österr. Glücksspielgesetz ist EU-konform!“

13.10.2016
Am 13.10.2016 berichtet die Internetseite Glücksspielinfo.at unter dem Titel „Wie wurde Professor Schmidts „gute Tat für die Novomatic“ in Höhe von rund einer Million Euro finanziert?“ wie folgt:

„Prof. Gert Schmidt bezahlte Herrn Sochowsky sodann mindestens 12.000,00 € (wahrscheinlich eher 22.000,00 €) für die Homepage und weitere 900.000,00 € für die Zessionen. Daraufhin nannte er die Website www.spieler-klage.at in www.spieler-info.at um und wurde deren Herausgeber und Chefredakteur. Entgegen seiner Zusage an Sochowsky betrieb Schmidt die Forderungen nicht weiter und erhielten die seinerzeitigen Spieler nichts. Der „Spielerschützer“ Schmidt hat nie ein Verfahren für einen Spieler gegen Novomatic geführt, er hat lediglich drei oder vier Mal einem Spieler geholfen, so etwas mache er laut eigenen Angaben nie mehr, da dies viel zu aufwändig gewesen sei. […] Laut Angaben des „Spielerschützers“ Prof. Gert Schmidt bezahlte er somit mindestens 912.000,00 € aus eigener Tasche um eine „gute Tat für Novomatic“, einem der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt, zu vollbringen! Doch wie finanzierte Prof. Gert Schmidt nun den Kaufpreis von rund einer Million Euro? Auf diese Frage angesprochen meinte Prof. Gert Schmidt, dass er 2005/2006 einen großen Betrag liquide gehabt hätte, weil er eine Klage gewonnen habe. Er konkretisierte dies weiter und sagte, er habe das Geld aus einem Vergleich mit dem Staat Kroatien bezüglich der Adria Beteiligungs-GmbH. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass sich der Rechtsstreit zwischen der Firma Adria und Kroatien von 1994 bis 2010 hinzog und, obwohl ca. 2007 Zahlungen an die Firma Adria geflossen seien, nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann, dass Prof. Gert Schmidt im Jahr 2009 tatsächlich Gelder aus einer gewonnenen Klage zur Finanzierung des Kaufs der Internetseite und der Zessionen aufwandte.“

Der oben angeführten Aussage des Prof. Schmidt bezüglich der Quelle seiner Einkünfte wäre jedoch wenig Glauben zu schenken, betrachtet man die Bilanzen der Adria BeteiligungsgmbH näher.
Laut Urkundensammlung (Firmenbuch) hat Adria BeteiligungsgmbH jährlich seit dem Wirtschaftsjahr 2005 bis laufend mit einem negativen Eigenkapital von über 3,5 Mio. Euro und zuletzt mit einem Bilanzverlust von über 4 Mio. Euro abgeschlossen, weswegen jährlich eine Fortbestehungsprognose abgegeben werden musste.
Auch besteht lt. Firmenbuchabfrage (Firmeninformation mit Verknüpfungen) zwischen Adria BeteiligungsgmbH und Omnia Online Medien GmbH oder Gert Schmidt kein offengelegtes Beteiligungsverhältnis welches einen Vermögensübertrag in dieser Höhe (etwa 1 Mio Euro) erklären könnte.
Gewinnausschüttungen aus Firmenbeteiligungen gehören allenfalls zu den KEST- und sozialversicherungspflichtigen Einkünften.

Gert Schmidt jedoch scheint über ein beträchtliches Vermögen zu verfügen: er ist immerhin seit Jahrzehnten u. a. Besitzer einer luxuriösen Hotelanlage auf Koh Samui (siamresidence.com).

21.08.2016, Tiroler Tageszeitung: „Causa Glücksspiel -Meischberger: Automatenjäger stellte Kontakt her 1“
Zitat: „In der Causa um Zahlungen im Zusammenhang mit der angestrebten Aufweichung des Glücksspielgesetzes 2006 hat der damals involvierte Lobbyist Walter Meischberger seinen Kontaktmann zum niederösterreichischen Glücksspielkonzern Novomatic genannt. Es sei dies Gert Schmidt gewesen, der mit seiner Plattform spieler-info seit Jahren gegen illegale Automaten vorgeht und dabei mit Novomatic zusammenarbeitet.“

19.08.2016, Tiroler Tageszeitung: „Causa Glücksspiel 3 – „Automatenjäger“ hat guten Kontakt zu Novomatic“
Zitat: „In das Gesetzesvorhaben involviert war auch „Automatenjäger“ Gert Schmidt, wie dieser unlängst in einem anderen Zivilverfahren in Graz zu Protokoll gab. „Ich habe mit Herrn Hochegger nie etwas zu tun gehabt, als ich mich in das Gesetzgebungsprojekt 2005/2006 einbrachte“, sagte Schmidt am 22. Juni 2016 am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz. […] Im Jahr 2009 haben wir, damit meine ich mein Unternehmen, damit meine ich immer die erstklagende Partei, Herrn Sochowsky die Homepage spieler-klage.at um 12.000 Euro oder vielleicht auch 22.000 Euro, genau weiß ich das nicht mehr, abgekauft. Diese Homepage haben wir stillgelegt und stattdessen die Seite www.spieler-info.at ins Leben gerufen“, gab Schmidt weiters zu Protokoll. „Damals haben wir Herrn Sochowsky auch Zessionen im Wert von rund 900.000 Euro, das war zumindest der Kaufpreis, Herr Sochowsky behauptete einen höheren Wert, abgekauft. Es handelte sich dabei um Forderungen von Spielern gegenüber der Novomatic“, erklärte er weiters.

Warum man das gemacht habe? „Herr Sochowsky hat in den Medien einen großen Wirbel mit seinem Projekt gemacht und der Novomatic sehr geschadet. Aus Eigeninitiative habe ich mich damals an Herrn Sochowsky gewendet.“ Schmidts Motiv: „Das war von mir eine gute Tat für die Novomatic. Der Hintergrund war schon, dass ich gute Kontakte zu Herrn Graf hatte und daraus ein Geschäft machen wollte.“

Mit der Glücksspiel-Affäre hat sich im Jahr 2012 bereits der parlamentarische Untersuchungsausschuss befasst. Dabei ging es nicht nur um die Bemühungen des Automatenkonzerns Novomatic und der teilstaatlichen Telekom Austria zur Lockerung des Monopols, sondern auch um eine Mini-“Studie“ über „Responsible Gaming“, für die der ebenfalls teilstaatliche Casinos-Austria-Konzern 300.000 Euro an eine BZÖ-eigene Werbeagentur zahlte.

In der Telekom-Affäre wiederum geht es um TA-Zahlungen in Richtung BZÖ via Mittelsmann Peter Hochegger. Weil er vorige Woche einer Verhandlung dazu in Wien ferngeblieben war, wurde Hochegger diese Woche in U-Haft genommen. Hochegger ist darüber hinaus eine Schlüsselfigur im Buwog-Verfahren rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen im Jahr 2004 unter Finanzminister Karl Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP). Nach siebenjährigen Ermittlungen hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Ende Juli 2016 diesbezüglich eine – nicht rechtskräftige – Anklage gegen Grasser, Hochegger, Walter Meischberger und mehr als ein Dutzend weiterer Beschuldigter wegen Korruptionsverdachts eingebracht; dazu liegen bereits mehrere Einsprüche vor.“

Anmerkung: Offenbar war Gert Schmidt doch in die Gesetzesgebung involviert, wenn auch im Jahr 2010 (Glücksspielnovelle). Der Bericht von Glücksspielinfo.at protokolliert die Aussage von Gert Schmidt: „<>, berichtet Schmidt stolz im Gespräch mit dem Schutzverband gegen unlauteres Glücksspiel. In diesem Gespräch offenbarte er dem Schutzverband übrigens auch, woher er das Geld hatte, um Sochowsky die Forderung abzukaufen, die ehemalige Novomatic-Spieler ihm zur Geltendmachung abgetreten hatte: Er habe damals aus einem Vergleich mit dem Staat Kroatien aus der Adria-Beteiligungs-Geschichte viel Geld bekommen.“ Zum besseren Verständnis: der ehemalige Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel hatte damals bei Ivo Sanader in diesem Verfahren zu Gunsten von Gert Schmidts Unternehmen interveniert. Quelle:
http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/1141942/print.do
Gert Schmidt dementiert: http://www.tt.com/wirtschaft/unternehmen/11914182-91/schmidt-zu-causa-gl%C3%BCcksspiel-habe-mit-der-sache-nichts-zu-tun.csp

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