Peter Pilz über die Waffenkammer der ÖVP und die Spur des Geldes, die langsam deutlicher wird.

Wenn die ÖVP in Bedrängnis kommt, wird die Waffenkammer geöffnet. Als vor wenigen Tagen die beiden Wohnsitze des Finanzministers in Wien und Moosbrunn durchsucht wurden und die Beamten das Handy des engsten Kurz-Vertrauten mitnahmen, war es soweit.

Zuerst kamen wie immer die Nebelgranaten. Eine Falschmeldung wurde produziert und über den Medien abgeworfen. Diesmal lautete sie: Die Anordnung zur Hausdurchsuchung bei Blümel fuße auf einem Kalendereintrag von Novomatic-Eigentümer Graf. Dort sei die Aufsichtsrätin Martina Kurz mit dem Bundeskanzler verwechselt worden.

Krone, Presse und, wie hier, die Kleine Zeitung brachten die Falschmeldung als Tatsache.   …weiterlesen