Während neue Verbindungen zwischen dem Konzern und ÖVP-Vertretern bekannt werden, will Novomatic von „profil“ 50.000 Euro und einen Widerruf.

Wie „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe (41/2020) berichtet, hat der Glücksspielkonzern Novomatic beim Handelsgericht Wien eine Klage gegen das Magazin eingebracht. Dabei geht es um einen – nach einer gemeinsamen Recherche mit ORF-ZiB2 und „Der Standard“ – am 12. Juli 2020 veröffentlichten Artikel über ein letztlich nicht realisiertes Geheimprojekt des türkisen Finanzministeriums. Dort wurde 2018 eine Liberalisierung des Glücksspielmarktes vorbereitet, die jedenfalls auch dem Novomatic-Konzern wirtschaftlich in Hände gespielt hätte. Dies vor dem Hintergrund, dass das ÖVP-geführte Finanzministerium 2018 auch auf das Wohlwollen von Novomatic angewiesen war, um – gegen die Interessen der tschechischen Sazka Group – politisch gewünschten Einfluss auf die Casinos Austria AG durchzusetzen.   …weiterlesen