Das Gericht kritisiert die Gemeinde Schmitten (Hochtaunuskreis) scharf, denn der Betrug wurde einem 56-Jährigen viel zu leicht gemacht.

Schmitten -Weil er in 141 Fällen in die Kasse des Schmittener Einwohnermeldeamtes gegriffen und damit knapp 200 000 Euro zur Finanzierung seiner Spielsucht erbeutet hat, wurde am Montag ein 56-jähriger Usinger vom Frankfurter Landgericht wegen gewerbsmäßiger Untreue in einem besonders schweren Fall zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Das Gericht setzte die Strafe auf drei Jahre zur Bewährung aus und gab dem Mann auf, seine Suchttherapie fortzusetzen, anschließend regelmäßig eine Selbsthilfegruppe zu besuchen und 100 Stunden gemeinnützig zu arbeiten. Ein Bewährungshelfer soll ihn dabei unterstützen.   …weiterlesen